Bayerische Vergangenheit im Nationalpark Bayerischer Wald

Tausend Meter über dem Meer, versteckt hinter den Wäldern und Bergen des Nationalparks, dicht an der böhmischen Grenze, hat die Vergangenheit ein Reservat gefunden: das Freilichtmuseum Finsterau.
Aus dem ganzen Bayerischen Wald sind hierher Bauernhäuser, vollständige Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus versammelt. Unter freiem Himmel entfaltet sich ein begehbares Stück vergangener Wirklichkeit.

Kein Paradies, keine Idylle! Der Alltag der Bauern und Tagwerker im Bayerischen Wald war mühsam. Muße, Freude und Schönheit waren selten und kurz. Diese Menschen haben einen blühenden Rosenstock, ein bunt gewebtes Tuch, einen bemalten Schrank mit ganz anderen Augen gesehen. Damit wir uns diese Augen noch einmal leihen können, sind im Freilichtmuseum Finsterau alle Dinge in ihren ursprünglichen Zusammenhang gestellt: das Kleine und das Große, das Neue und das Geflickte, Grobes und Schönes. Und alles hat sein "Gesicht" behalten, die Spuren der Zeit: die blank gewetzte Türklinke, die abgetretene Schwelle, die speckige Handhabe am Pflug, der Flicken auf der Holzhauerjacke.

Außenansicht
©Freilichtmuseum Finsterau

Stube
©Freilichtmuseum Finsterau

im Winter
©Freilichtmuseum Finsterau

Freilichtmuseum Finsterau
Museumsstraße 51
94151 Finsterau

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